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Hauskaninchen

Kaninchen – In Krisenzeiten galten sie als guter Fleischlieferant, während sie heute ein beliebtes Haustier im privaten Bereich sind.

Mehr zur Geschichte der Kaninchen: Wie Kaninchen domestiziert wurden

Hauskaninchen auf einer Wiese mit Haus

Ziel jedes Haustierhalters sollte sein, seine Tiere artgerecht zu halten. Natürlich kann dem Kaninchen im Wohnzimmer und auch in einem Stall im Garten nicht genau dieselbe Umgebung geschaffen werden, wie in der Natur. Ansonten müsste jeder Kaninchenbesitzer dafür sorgen, dass seine Tiere komplexe Höhlensysteme graben können. Dennoch kann ein Haustierhalter mit ein paar einfachen Mitteln dafür sorgen, dass sich seine Kaninchen wohlfühlen.

Dazu gehört:

Welche Pflanzen zur Fütterung geeignet sind, kannst du hier nachschlagen: Ernährung von Hauskaninchen – Futterpflanzen

Biologische Einordnung

Das Hauskaninchen ist eine domestizierte Form des Wildkaninchens.

Name Spezies
Hase Leporidae
Feldhase Lepus europaeus
Wildkaninchen Oryctolagus cuniculus
Hauskaninchen Oryctolagus cuniculus domesticus

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Wildkaninchen und Feldhasen. Zwischen diesen beiden Spezien bestehen grundlegende Unterschiede in der Verhaltensweise. Während Wildkaninchen soziale Tiere sind, welche sich Tunnelsysteme graben und darin in einer Kolonie zusammen wohnen, sind Feldhasen Einzelgänger, welche in überirdischen Mulden leben.

Ein erwachsender Feldhase ist zudem deutlich größer und schwerer (3,8 kg) als die eher kleinen Wildkaninchen (1 – 2,5 kg). Zwar gibt es auch sehr schwere Kaninchen, welche mehr als 6 kg wiegen. Dies sind jedoch Zuchtformen des Hauskaninchens wie beispielsweise der Deutsche Riese (Weißer Riese).

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